Litigation Communication

Eigentlich, so sollte man meinen, werden Rechtsstreitigkeiten im Gerichtssaal ausgetragen. Sind aber in einen Prozess öffentlich bekannte Personen involviert, sitzen "household names", also Firmen, die jedermann kennt auf der Anklagebank, kämpfen so genannt kleine Mittellose gegen wirtschaftlich Mächtige (David gegen Goliath), werden bestimmte Berufsgruppen als Ganzes angegriffen oder stehen hinter den oft tragischen, schicksals­schweren Gescheh­nissen personalisierbare und emotionalisier­bare Ge­schich­ten, so findet die Ausseinandersetzung schnell auch im court of public opinion, also in der Arena der öffentlichen Meinung statt. Vielfach findet die eigentliche Entscheidung hier statt; Klienten, die auch auf ihr Image Wert legen, wissen, dass ein Sieg im Gerichtssaal wenig nützt, wenn dabei ihr höchstes Gut, ihre Reputation, Schaden nimmt.

In dieser Konstellation ist neben der juristischen oftmals eine kommunikative Strategie von grosser Bedeutung. Dafür hat sich der Begriff "Litigation Communication" eingebürgert. Ernest B. Hueter, der Präsident des National Legal Center for the Public Interest, beschreibt Litigation Communication wie folgt: "Simply put, litigation communication is the practice of creating and controlling messages that are delivered outside the courtroom. [...] Publicity, or the control of publicity, is often the key to a victorious lawsuit."

Wir befassen uns seit vielen Jahren mit dieser anspruchsvollen Disziplin, sowohl in der Forschung als auch in der Praxis. Wir kennen die Regeln im court of public opinion und können dazu beitragen, dass das Instrumentarium der Meinungsbildung bei den für unseren Klienten wichtigen Anspruchsgruppen optimal eingesetzt werden kann. Wir verfügen über enge Kontakte zu den in diesem Bereich führenden Kommunikationsunternehmen.

Advokatur und Treuhand am Falkenstein