Die Juristerei ist eine Wissenschaft, die äusserst präzises Arbeiten verlangt. Vielleicht ist gerade dies einer der Gründe dafür, dass viele Juristen in ihrer spärlich bemessenen Freizeit einen ganz anderen Ausgleich suchen, wie bspw. Malen oder Töpfern. 

Frank Th. Petermann hat hier einen anderen Ansatz gewählt und sich einer speziellen Form der Bildhauerei zugewandt, welche vornehmlich im angelsächsischen Raum gepflegt wird. 

Machined Metal Art  

Es handelt sich dabei um aus Metall hergestellte Skulpturen. Das Wort Skulptur steht sowohl für eine bestimmte Gattung der Bildhauerei, als auch für das entsprechende dreidimensionale Werk. Dieses zeichnet sich durch sein festes Material und die Fertigungsweise im subtraktiven Verfahren, das heisst durch das Abtragen, Ausstechen oder Aushöhlen dieses Materials aus.  

To machine lässt sich nicht mit einem deutschen Wort übersetzen. Es bedeutet die Herstellung im spanabhebenden Verfahren. Für Metall geschieht der Zerspanungsvorgang mittels Drehen, Fräsen, Bohren und Schleifen. Der subtraktive Vorgang erfolgt über hochpräzise Werkzeugmaschinen. Eine der Besonderheiten dieses Verfahrens sind daher die sehr engen Toleranzen, welche bis auf den Hundertstelmillimeter gehen und damit ungefähr dem Zehntel eines menschlichen Haars entsprechen. 

Advokatur und Treuhand am Falkenstein